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Sireena Records 2000 - 2012 12 Years Sireena Records |
![]() [Sireena 4013] LP LP BESTELLEN |
CHIC - Le
Freak Live ![]() 1976 taten sich die beiden Studiomusiker Nile Rodgers und Bernard Edwards zusammen und gründeten CHIC. Inspiriert durch den Style von Roxy Music und beeindruckt von Frank Farian’s Boney M. brachten sie eine völlig neuartige Farbe in die damals aufblühende Discokultur. Elegant, schweisstreibend und endlos goovend. Wie keine andere Band verstanden es Rodgers und Edwards, unterstützt duch eine wechselnde Anzahl von Sängerinnen, Rock, Funk und Disco zu einem brodelnden Gebräu zu verbinden und dabei elegant und cool rüberzukommen. Nach den Erfolgen von „Dance, Dance, Dance“ und „Good Times“, kam dann Anfang 1978 der Welthit „Le Freak“ heraus – bis heute die erfolgreichste Single ihres Labels Warner Music. Der zutiefst eingängige Song öffnete Rodgers und Edward eine Menge Türen. Sie schreiben Titel für Sister Sledge und Diana Ross und wirkten auf den Platten von den Rolling Stones, Madonna, David Bowie oder Duran Duran mit. Das punktgenau abtropfende Bass-Spiel von Edwards und die abgebremst twangige Gitarre von Rodgers wurden zum Markenzeichen und Vorbild vieler Funk- und Rockbands. Nach einer längeren Schaffenspause kamen Edward und Rodgers Anfang der Neunzigerjahre wieder als CHIC zusammen. 1996 filmte die Band in großer Besetzung ein Konzert im legendären Budokan in Tokio mit für eine DVD-Veröffentlichung, dabei wurden sie unterstützt durch den ex- Guns n’ Roses Gitarristen SLASH, die Vocalgruppe SISTER SLEDGE und Britrock-Legende STEVIE WINWOOD. Dessen Mitwirkung bei dem Hendrix-Cover „Stone Free“ gehört zweifelsfrei zu den Höhepunkten dieser Platte. Übrigens findet sich dieser Titel nicht auf der DVD wieder. Vieleicht eine Spur zu rockig? Das Konzert im Budokan war übrigens das letzte von Bernard Edwards, der langjährige Weggefährte von Nile Rodgers verstarb kurz nach dem Auftritt an einem Krebsleiden. Die vorliegende Vinyl Edition ist eine ausrückliche Würdigung dieses überaus talentierten Musikers. Wie bei Sireena üblich erscheint diese erstmalig veröffentlichte Schallplatte wieder in 180 Gramm schwerem Vinyl – im aufwändig gestalteten Klappcover, perfekt designed von Friedel Muders/FUEGO. Einige
Musikkritiker vergleichen die musikalische und kreative Partnerschaft von Rodgers
und Edwards mit der von John Lennon & Paul
McCartney oder von Mick Jagger und Keith Richards. Im Jahre 2005 erfolgte die
Aufnahme der Gruppe in die Dance Music Hall of
Fame. The catchy song opened a lot of doors. Rodgers/Edwards wrote tracks for Sister Sledge and Diana Ross and worked on the records of the Rolling Stones, Madonna, David Bowie and Duran Duran. The point exactly dripping bass playing of Edwards and Rodgers braked twang guitar became their trademark and model for many funk and rock bands. After a long break Edwards and Rodgers came together again in the early nineties as CHIC. In 1996, the band filmed a full concert at the legendary Budokan in Tokyo for a DVD release, while they were supported by the ex-Guns n 'Roses guitarist Slash, the vocal group SISTER SLEDGE and Brit rock legend Stevie Winwood. His participation in the Hendrix cover of "Stone Free" is without any doubt one of the highlights of this record. Incidentally, this title is not on the DVD. The concert at the Budokan, incidentally, was the last one of Bernard Edwards, Nile Rodgers’ long-time companion died shortly after the appearance. This vinyl edition is an appreciation of this extremely talented musician. As usual on Sireena this record appears 180 gram heavy vinyl - in elaborately designed gatefold, perfectly designed by Friedel Muders / FUEGO. Some music critics compared the musical and creative partnership of Rodgers and Edwards with John Lennon & Paul McCartney and Mick Jagger and Keith Richards. In 2005, CHIC became member of the Dance Music Hall of Fame. |
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![]() [Sireena 2034] CD |
Clowns und Helden, da war doch was?! Richtig, ein Riesenhit Mitte der Achtziger mit "Ich liebe Dich“. DIE Frauenversteher-Hymne des Jahrzehnts. Ununterbrochen gedudelt im Radio, zigmal compiliert auf NDW-Zusammenstellungen, Musik-Allgemeingut. Aber was war davor? Anfang 1985 taten sich der Sänger Carsten Pape und der Keyboarder Bernd Westermann in Lübeck zusammen und zimmerten ein buntes Musikprogramm, das in erster Linie von Synthesizermusik geprägt wurde. Der begnadete Selbstdarsteller Pape verstand es großartig, seine politisch korrekten dabei gesellschaftskritischen Texte unter Zuhilfenahme von Pantomime eindrucksvoll auf den norddeutschen Bühnen zu präsentieren. Kurz darauf wurde er durch den zweiten Sänger Wolfgang Jensen unterstützt, mit dem er das Bühnenprogramm noch farbiger gestaltete. Die beiden warfen sich die Bälle zu, und das Sketchprogramm (heute würde man Comedy sagen) fand großen Anklang beim ständig wachsenden Publikum. Auf eigene Kosten und in einer Auflage von 500 Stück brachten sie 1985 die Maxi "Hellwach/Countdown“ raus, und obwohl beide Titel annähernd 9 Minuten jeweils dauerten, wurden sie im Radio gespielt. Was für herrliche Zeiten! Heute undenkbar! Im selben Jahr trat die Band in ihrer Trio-Besetzung im Rieckhof in Hamburg-Harburg auf und ließ die Aufnahmemaschine mitlaufen. Das Resultat erschien als Langspielplatte bei FMS in Hamburg und beinhaltete die erste Version des späteren Dauerbrenners "Ich liebe Dich“. Bei diesem Auftritt zeigten Clowns und Helden noch einmal, über welches Talent sie verfügten. Das blieb auch den Spionen der Industrie nicht verborgen, denn nicht einmal ein Jahr später erschien bei der Teldec das Album "Von beteuerten Gefühlen und anderer Kälte“ – mit einer leicht veränderten Version von "Ich liebe Dich“. Und das wurde ein Hit! Die Trüffelschweine von Sireena Records haben dieses Live-Album von Clowns und Helden mit der Urversion von "Ich liebe Dich“ ausgegraben, digitalisiert und mit der ebenso raren Maxi „Hellwach“ erstmals auf CD gebannt. Da pullern die Synthies, das rappeln die Sequenzer und die Simmons-Drums lassen die Achtziger wieder wach werden. Ein wunderbares Zeitdokument, das mit aufwändigem Folder-Booklet ausgestattet in jede CD-Sammlung gehört. |
![]() [Sireena 2046] CD |
COCHISE - Rolltreppe Rückwärts Cochise kamen 1979 in Dortmund zusammen. Bis zu ihrer Auflösung 1988 war die Gruppe neben und nach Ton Steine Scherben – die herausragende Band der Alternativ-Bewegung im deutschsprachigen Raum. Sei es bei Hausbesetzungen, bei Ostermärschen, in Mutlangen, in Wackersdorf, bei Aktionen gegen die Frankfurter Startbahn West oder bei der Demonstration von 300.000 Menschen gegen den NATO-Doppelbeschluss 1983 in Bonn; da wo die Brennpunkte der Bewegung waren, da war oft auch Cochise, sorgte für gute Stimmung und machte den Sound für den Widerstand. Durch mehr als 1.000 Konzerte erreichte die Combo einen enormen Bekanntheitsgrad, vor allem in den damals noch Neuen Sozialen Bewegungen. Sie verstand sich als Band "aus der Bewegung für die Bewegung“. Dabei verband sie sozialrevolutionäre Inhalte aus der Ökologie- und Friedensbewegung mit zu jener Zeit populären Folkrock-Stilen. Cochise-Mitbegründer und -Songwriter Pit Budde rückblickend: "Wir haben uns anfangs an Folkmusikerinnen und -musikern wie zum Beispiel Bob Dylan orientiert. Das war während des beginnenden Folk-Revivals in Deutschland. Der nächste logische Schritt war es, eigene Texte zu schreiben und nach guten deutschen Texten zu suchen. Wir haben in alten Büchern gewälzt, die es meist nur in der DDR gab, Bücher, in denen Arbeiterliteratur, Arbeiterlieder und auch andere ältere linke Lieder abgedruckt waren. Diese politischen eigenen Lieder und vertonten Fremdtexte haben wir mit unseren Konzerten in die Szene gebracht. Wir waren ein Teil des Folk-Revivals genauso wie Elster Silberflug oder auch Fiedel Michel... Wir waren sozusagen die Linksaußen der Szene. Aus diesem Gedanken ist Cochise entstanden. Songs wie „1,2,3, lasst die Leute frei“, "Jetzt oder nie: Anarchie“, "Das Anarchistenschwein“, "Letztn Somma warn wa schwimmn“, waren Szene-Hits, die von Tausenden mitgesungen wurden. Ohne Medienhype und trotz fehlender Werbung wurden in den 80ern mehr als 120.000 Cochise-Tonträger an den Mann und an die Frau gebracht. Sireena Records präsentiert in seiner erfolgreichen Reihe "The Artist’s Choice“ bisher unveröffentlichte Livemitschnitte aus den frühen 80er Jahren, sowie großartige Studio Outtakes und Aufnahmen aus dem Übungsraum dieser wichtigen deutschen Rockgruppe. Bisher erschien bei Sireena Records unter
"The Artist’s Choice“ |
![]() [Sireena 2024] CD |
TOM CONSTANTEN & KEN FOUST - Moved To Stanleyville Der Legende nach soll sich JANIS JOPLIN am 4.10.1970
genau in dem Moment die goldene Nadel gesetzt haben, als im Winterland THE GRATEFUL DEAD
"Cold Rain And Snow" spielten. Am Piano damals: TOM CONSTANTEN! TC ist
noch immer wohlauf! Anders als seine Vor- und Nachfolger an den Tasten der amerikanischen
Legende THE GRATEFUL DEAD weilt er noch unter den Lebenden, und er spielt den alten
Klassiker "Cold Rain And Snow" nach wie vor bei seinen zahlreichen Konzerten,
allein oder mit seiner Jamband TC & His Able-Bodied Posse. Mit dem Gitarristen
der Band Ken Foust hat TC nun ein neues Album eingespielt, das vor
Einfallsreichtum nur so sprüht. Folk, Rock, Blues – und "Cold Rain And
Snow" ist auch dabei! TC spielt mal Piano, dann Cembalo und Orgel, Ken Foust
erweist sich als vorzüglicher Gitarrist und Songwriter. Ihre Gesangsstile könnten
unterschiedlicher nicht sein, aber das bringt Abwechslung ins Programm. Die Backing Band
hält sich oft zurück, um dann bei den Jam-Titeln jedoch voll loszulegen. Jammen ist in
den Staaten, nicht zuletzt durch GRATEFUL DEAD, wichtiger Teil der Musikkultur geworden.
Egal ob Bluegrass, Folk, Rock oder Jazz. |
![]() [Sireena 2073] CD |
1975 war Curt Cress zwar erst 22 Jahre jung, galt aber bereits als einer der besten und vielseitigsten Trommler Deutschlands. Das was heute allgemein als Fusion bezeichnet wird, hatte der Autodidakt Cress bereits seit Ende der Sechzigerjahre vorgelebt, als er von Orange Peel über Atlantis zu Passport kam, der Supergroup um Klaus Doldinger . Dazwischen lagen unzählige Platteneinspielungen des Trommlers, die seinen großartigen Ruf innerhalb der Szene nachhaltig untermauerten. Der damalige Labelchef von Passport, Sigi Loch, bot Cress die Möglichkeit, ein eigenes Album einzuspielen. So entstand „CCC“ zusammen mit Kristian Schultze und Dave King, den Cress kurz vorher kennen gelernt hatte, und mit dem er den Großteil des Albums schrieb. Mit Volker Kriegel und Ack van Rooyen stießen zwei international hochgeachtete Musiker dazu. In dieser Besetzung fanden die Aufnahmesessions im Münchener Scala Studio statt. Curt Cress erinnert sich an die entspannte Arbeit am Album: “Das Studio war im ersten Stock direkt über einer Kneipe gelegen. Wenn uns Hunger oder Durst überfielen, gings einfach kurz runter in die Kneipe zum Essen und Trinken. Sehr praktisch, das Ganze.“ Ende 1975 kam das Album bei Atlantic heraus und sorgte für Aufsehen. Hermann Haring lobte in SOUNDS 1/1976 die Lebendigkeit und Virtuosität der Platte. Die Rolle von Curt Cress, der auch Produzent der Platte war, hob er besonders hervor: „Bei der Mischung im Studio wurde Curt und damit die rhythmische Basis stets mit viel Fingerspitzengefühl in den Vordergrund geschoben. Der Hörer fühlt sich vom Drummer nicht bedrängt, checkt aber unterschwellig, dass er die zentrale Figur der Platte ist.“ Curt Cress meint dazu rückblickend:“ Dass mein Schlagzeug damals eine herausragende Rolle spielte, war überhaupt nicht geplant, auch wenn mein Name auf dem Cover stand. Wenn ich mir die Stücke des Albums anhöre, finde ich keine Vorrangsstellung der Drums. Wir Mitwirkenden bei „CCC“ waren allesamt zu 100 Prozent gleichberechtigt am Entstehungsprozess der Platte. Schließlich waren wir Freunde, die die Arbeit des jeweils anderen sehr geschätzt haben.“ Auch wenn „CCC“ nicht unbedingt als massenkompatibel galt, verkaufte es sich über 10.000 Mal, nicht schlecht für eine Jazzrock-Produktion. Curt Cress, Kristian Schultze und Dave King knüpften dann ein Jahr später mit Snowball an das CCC-Konzept an und perfektionierten es mit dieser gelungenen Mischung aus Jazz, Rock und Funk bis Anfang der Achtzigerjahre zu einen auch international hochangesehenen Projekt.
SNOWBALL on CD by Sireena Records: CD Sireena 2035 “Defroster" CD Sireena 2060 “Cold Heat”
1975 Curt Cress was only 22 years young but already known as one of the best and multi-purposed drummers in Germany. What we’re calling a fusion nowadays, the self-taught Curt Cress already fulfilled since end of the 60’s when he came from Orange Peel via Atlantis to Passport, the super-group around Klaus Doldinger. In between there happened numberless vinyl productions with the drummer, which strongly fortified his awesome reputation amongst the scene. The former label-boss of Passport, Sigi Loch, offered Cress the possibility to record an own album. Thus „CCC“ has been formed with Kristian Schultze and Dave King, whom Cress met shortly before, and with whom he wrote most parts of the album. With Volker Kriegel and Ack van Rooyen two international high respected musicians joined the group. With this cast the recording sessions have been done in the Munich Scala Studio. Curt Cress remembers the relaxed work for this album: „The studio was on first floor directly above a pub. When we were getting hungry or thirsty we just went down to the pub for having meal and something to drink. Easy going!“ End of 1975 the album has been published at Atlantic and was a sensation. Hermann Haring praised in SOUNDS 1/1976 the agility and virtuosity of the album. The role of Curt Cress, who also was the producer of this album, he picked out in special: „During the mix at the studio Curt -and thus the rhythm basis- has been pushed to the fore with a lot of sure instinct. The listener is not feeling hassled by the drummer but is checking subliminal that he is the central figure of this album.“ Curt Cress comments this by retrospective: „It never was planned that my drums play an outstanding role, although my name was on the cover. When I listen to the songs today I cannot notice any oustanding of the drums. We players of „CCC“ had 100% equal rights at the development of the album. We have been friends who admired each ones work.“ Although „CCC“ was not called compatible for the mass, more than 10,000 pieces of the album have been sold, not bad for a Jazzrock-production. Curt Cress, Kristian Schultze and Dave King one year later knotted with SNOWBALL to the „CCC“-concept and brought the successful mixture of Jazz, Rock, and Funk to perfection and to an international high reputated project until the early 80’s. |