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Sireena Records 2000 - 2012 12 Years Sireena Records |
![]() [Sireena 2050] CD |
Die deutsche Rockgruppe HARLIS kam 1974 in Hannover zusammen, als sich Charly Maucher (bass, vocals) und Wolfgang Krantz (guitar, keyboards) von JANE getrennt hatten. Schlagzeuger Werner Löhr hatte bei einer Frühform der SCORPIONS mitgewirkt, hinzu kam mit Arndt Schulz ein junger großartiger Gitarrist. Obwohl die markante Reibeisenstimme Mauchers unwillkürlich an die Krautrocker JANE gemahnte, versuchte HARLIS eigene Wege zu gehen. Der Sound sollte internationaler klingen, leichter und lockerer. Tatsächlich schaffte es die Band vor allem mit ihrem Debütalbum, ein bisschen Westcoast Flair an die Leine zu bringen. „Harlis“ (sky 001) war die erste Produktion, die der ehemalige Brain-Macher Günter Körber 1976 auf seinem Label Sky Records veröffentlichte, für die Produktion war Studiolegende Conny Plank zuständig. Zusammen schafften sie es ein Album zu produzieren, das selbst dem ansonsten Deutschrock-kritischen Magazin SOUNDS Anerkennung abrang. Gleich der Opener „B.M.W.“ bot beste musikalische Untermalung für einen imaginären Roadtrip über einen US Freeway, das Album endet mit dem fulminanten „Married Love“, das so auch von den Allman Brothers oder Outlaws hätte sein können. Aber es stammte eben von HARLIS aus Hannover. Der Rest der Platte überzeugte ebenfalls, ein weiter Höhepunkt ist „Bells of Bothfeld“, eine Adaption des alten Volksliedes „Heho, spann den Wagen an“. In Hannover-Bothfeld befand sich übrigens der Übungsraum der Band. Von hier aus zog HARLIS los auf umfangreiche Clubtourneen und bereitete nebenbei das nächste Album „Night meets the day“ vor, das ebenfalls bei Sireena Records auf CD wiederveröffentlicht wird. Wir haben den acht Originaltiteln dieser CD zwei Bonutracks beigefügt, die von den vier Originalmusikern anlässlich eines Tribute Konzerts für den verstorbenen JANE-Trommler Peter Panka eingespielt wurden.
For the first time on CD , with bonus tracks. The German rock group Harlis came together in 1974 in Hannover, as Charly Maucher (bass, vocals) and Wolfgang Krantz (guitar, keyboards) had separated by JANE. Werner Löhr drummer had participated in an early form of the SCORPIONS, with Arndt Schulz came a young great guitar player. Although the distinctive raspy voice Maucher involuntarily reminded of the Krautrock legend JANE, Harlis tried to go their own way. The sound should sound international, lighter and looser. In fact, it managed the band, especially with their debut album, bringing a little West Coast flavor to Germany. "Harlis" (Sky 001) was the first production, which published the former Brain manager Günter Körber in 1976 to his label brandnew label Sky Records, for the production studio legend Conny Plank was responsible. Together they produced an album , that earned a lot of enthusiasm. The opener "BMW" offered the best background music for an imaginary road trip on an U.S. freeway, the album ends with the brilliant "Married Love", which would thus also can be by the Allman Brothers, Outlaws etc. We have eight original songs on this CD and added two Bonutracks recorded by four original musicians at a tribute concert for the dead drummer of JANE, Peter Pank. |
![]() [Sireena 2055] CD |
Im Winter 1976/77 befanden sich Wolfgang Krantz, Charly Maucher, Arndt Schulz und Werner Löhr alias HARLIS wieder im Studio, um ihr ambitioniertestes Projekt in Angriff zu nehmen. Ein Konzeptalbum sollte es sein, eine Seeräubergeschichte beinhalten und im damals sensationellen Kunstkopf-Verfahren aufgenommen werden. Die Band ruhte sich nicht auf dem Erfolg ihres Debütalbums „Harlis“ (CD Sireena 2050) aus, sondern hatte Material genug gesammelt um die Produktion anzugehen. Angeregt durch solch berühmte Vorbilder wie Brecht/Graßhoff entstand die Piraten-Rockoper „Night Meets The Day“. Zentraler Ort der vorbildlich ausgeschmückten Geschichte ist eine einsame Leuchtturminsel im Ozean, die dem Hauptdarsteller, einem Seemann, der Frau und Kinder für ein Leben auf See verließ, zu Reichtum verhilft. Bei ausgeschaltetem Licht strandeten die Schiffe, der Seemann und seine Crew, entlaufene Sträflinge, brauchten nur noch die Schätze einzusammeln. So avancierte unser braver Seemann zum König der Piraten, zog mit seinen Galeeren über die Meere, schlug sich mit anderen Piraten und kehrte letztendlich mit seiner Lady zur Insel zurück, wo ihn bereits die spanische Armada erwartete und vernichtend schlug. Mit den letzten Tönen dieser wunderbaren Platte treibt unser Seemann auf den Wellen fort. Ende offen. Mit dieser Produktion hatte HARLIS einen wirklichen Treffer gelandet. Die erstaunlich leichtfüßige Produktion, die ähnlich wie das Debüt internationalen Standard verriet, erntete enormen Zuspruch. Es war wieder einmal (wie beim Debütalbum) das ansonsten Deutschrock-resistente Musikmagazin SOUNDS, das „Night Meets The Day“ in Ausgabe 5/77 in höchsten Tönen lobte, und in der Juni-Ausgabe des MUSIKEXPRESS wurde „die freie und vielseitige Gitarrenarbeit“ der Band in höchsten Tönen gelobt. Bei der Ankündigung eines Auftritts von HARLIS im Berliner Kant Kino am 10. Juni 1977 gestand auch der Berliner TIP ein, dass HARLIS sich in „ relativ kurzer Zeit einen sehr guten Namen in der bundesdeutschen Rockszene gemacht hatte.“ Die damals neue und aufwändige Produktion im Kunstkopf-Verfahren, das bei aufgesetztem Kopfhörer die Musik dreidimensional auf den Zuhörer einwirken lässt, tat ihr übriges, damit „Night Meets The Day“ bis heute Kultstatus erlangte. Trotz großer Beliebtheit löste sich die Band 1978 auf. Eine nette Fußnote ist, dass heute im Jahr 2009 die aktuelle Besetzung von JANE aus den drei HARLIS-Musikern plus Klaus Walz besteht. Dem unter HiFi-Anhängern sehr beliebten Kunstkopf-Sound war übrigens in der breiten Masse kein großer Erfolg beschert. Das Musiklauschen mit Kopfhörern war damals – anders als im heutigen mp3-Player-Zeitalter – nur bei echten Fans üblich. Das sieht heute anders aus, und so ist Sireena Records stolz darauf, diese erste eigene CD im Kunstkopf-Verfahren zu präsentieren. Der Sound ist bombastisch! In winter 1976/77 Harlis went back into the studio to recorde their most ambitious project. A concept album that included a pirate story. The band did not rest on the success of her debut album "Harlis" (CD Sireena 2050) out, but had collected enough material to start the production. Inspired by such famous authors as Brecht and Stevenson the result was the pirate-rock opera "Night Meets The Day". The central location of the exemplary embellished story is a lonely lighthouse island in the ocean, which left the main character, a sailor, wife and children for a life at sea, helping to wealth. With the lights out, the ship ran aground, the sailor and his crew, escaped convicts, still only needed to collect the treasures. So our brave sailor became the king of the pirates who moved with his ships on the seas, fighting with other pirates and eventually returned with his Lady back to the island, where it already expected the Spanish Armada and devastating hit. With the last notes of this wonderful disk drives our continued sailor on the waves. Open end. With this
production Harlis had scored a real hit. The album was recorded with the
new artificial head technique, which allows the listener while wearing
headphones, to hear the music in three dimensions. Despite great popularity the band split
up in 1978. |
![]() [Sireena 2092] CD CD BESTELLEN![]() HEROINA - Die beste Coverband der Welt. Hier ihre Version von Patti Smith's "Dancing Barefoot". HEROINA - The ultimative best coverband in the world. Listen to their version of Patti Smith's "Dancing Barefoot". |
HEROINA - Heroina ![]() Das Trio HEROINA machte Anfang der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts eines der aufregendsten Alben überhaupt. Die Musiker nahmen sich bekannte Titel von R.E.M., Patti Smith, Prince, Sex Pistols, Stranglers und Edit Piaf vor und interpretierten sie nach eigenen Vorstellungen. Dabei entstand eines der tanzbarsten Alben, das jemals aus deutschen Landen frisch auf den Tisch kam. Indierock goes Dancefloor! Das Rezept ging auf: Kaum eine Tanzdiele, die nicht HEROINA präsentierte, übrigens auch im Ausland. Mitgründer Gün Yan Sen (Donna Regina) erinnert sich: An einem Sonntag im April des Jahres 1990 kamen Tobias Gruben und Matthias Arfmann aus Hamburg nach Köln, um Gesang zu einem Backing beizusteuern, das ich zum großen Teil schon vorbereitet hatte. Es ging um Patti Smiths „Dancing Barefoot“, Tobias sang die Haupt-, Matthias die zweite Stimme. Es wurde ein langer Tag mit Pausen beim Mexikaner in Deutz sowie im Rose Club und der Station. Irgendwann war auch ein Name für unser Projekt gefunden: ursprünglich „Heroine“ (aus dem Dancing Barefoot-Text), später HEROINA. Kurz vor 4 in der Nacht war der Mix fertig, als letztes drückte der (fast) eingeschlafene Matthias im Liegen auf irgendeine Taste des Emu-Samplers (zu hören ganz am Ende der Vokal-Version). Nachdem das erste HEROINA-Stück so leicht und mühelos im Kasten war, fiel die Entscheidung über eine Fortsetzung des Projektes nicht schwer. Wir alle hatten unsere ‚eigentlichen Hauptbands‘: Tobias DIE ERDE, Matthias KASTRIERTE PHILOSOPHEN und bei mir ging es seinerzeit gerade mit DONNA REGINA los. Wenn es überhaupt ein Programm für HEROINA gab, dann dieses: ausschließlich Coverversionen, alles schnell aufnehmen, wechselnde Besetzungen. Der überwiegende Teil des HEROINA-Albums entstand im Hamburger Knochenhaus-Studio: „The One I Love“ (im Original von R.E.M.), „The Cross“ (Prince), „Submission“ (Sex Pistols), „Skin Deep“ (Stranglers) – nur „Dans Ma Rue“ (Edith Piaf) war ein weiteres Stück aus Kölner Produktion. Die jeweils kurzen Aufnahme-Sessions verteilten sich über mehrere Monate. Verschiedene Gastmusiker wie Emilio „The Hidden Gentleman“ Winschetti, Katrin Achinger und Rüdiger Klose (beide Kastrierte Philosophen) kamen und gingen, der harte HEROINA-Kern blieb dabei immer das Trio Arfmann/Gruben/Janssen. Im Herbst 1990 war alles fertig, Lothar Gärtner veröffentlichte das erste (und einzige) HEROINA-Album auf seinem Label Strange Ways, das damals noch in den Kinderschuhen steckte. Zu Live-Konzerten kam es nie, HEROINA blieb ein reines Studio-Projekt, eine Spielwiese im Verborgenen. Sireena Records ist sehr stolz darauf, diesen Tonträger mit vielen Bonustracks wieder der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Es ist und bleibt zeitlos gute Musik! The German trio HEROINA recorded early nineties of the last century one of the most exciting albums ever. The musicians took popular titles from REM, Patti Smith, Prince, Sex Pistols, The Stranglers and Edit Piaf and interpreted them according to their own ideas. The result was one of the most danceable albums ever to come out of Germany – directly on the tuntables. Indie rock goes dancefloor! The idea worked: Hardly a dance hall, which did not present HEROINA, incidentally, also abroad. Bandmember Gün Ya Sen remembers: On a Sunday in April 1990 Tobias Gruben and Matthias Arfmann came from Hamburg to Cologne in order to add vocals to a backing, which I already prepared for the most part. The backings belong to the Patti Smith song „Dancing Barefoot“. Tobias sang the lead-vocals and Matthias 2nd voice. It was a long day with breaks at a Mexican restaurant in Deutz as well as in the Rose Club and The Station. At any time we found a name for our project, formerly „Heroine“ (ex the Dancing Barefoot lyrics), lateron HEROINA. Close to 4 a.m. the mix was ready, finally the (close to) sleeping, laying Matthias pushed any button of the Emu-Sampler (you can listen to it at the final end of the vocal-version). After the first HEROINA-title has been taped to easy, the decision about a continuance of the project was easy as well. We all had our main-bands, viz. Tobias DIE ERDE, Matthias KASTRIERTE PHILOSOPHEN, and I at that time had a good start with DONNA REGINA. If there’s a program for HEROINA at all, then this: Only cover-versions, quick recorded, changing cast. The predominant part of the HEROINA-album developed at the Hamburger-Knochenhaus-Studo: „The One I Love“ (original from R.E.M.), „The Cross“ (Prince), „Submission“ (Sex Pistols), „Skin Deep“ (Stranglers) – only „Dans Ma Rue“ (Edith Piaf) was an additional song out of the production in Cologne. The each short recording sessions spread over various months, different guest musicians like Emilio THE HIDDEN GENTLEMAN Winschetti came and left, the hard HEROINA-core still remains the trio Arfmann/Gruben/Janssen. In Autumn 1990 the product was ready, Lothar Gärtner published the first (and only) HEROINA-album on his label Strange Ways, which at that time stuck in its infancy. It never came to live-concerts, HEROINA remained a pure studio-project, a hidden playground. Sireena Records is very proud to present this CD - with many bonus tracks It is and remains timeless good music! |
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![]() [Sireena 2027] CD |
Die erste Formation von HOLDE FEE gründete sich
bereits 1971 als Trio mit Keyboarder Lothar Brandes, Gitarrist Hartmut Frenk und
Schlagzeuger Lutz Meyer. Die Eigenkompositionen der Band wurden immer
komplizierter. Der Fußbass an der Orgel von Lothar Brandes war immer schwieriger zu
realisieren. Daher kam 1974 Gerd Reulecke am Bass zur Band. Kein Wunder, dass sich die Musikindustrie nun für die Band interessierte. So wurden bei der Major-Company Phonogram in Hamburg Demoaufnahmen eingespielt. Schon nach kurzer Zeit merkte man aber, dass die rhythmusbetonte Musik der Band nicht „kommerziell“ genug war. Vorteil der Zusammenarbeit mit Phonogram: HOLDE FEE spielte unter anderem als Vorband von AEROSMITH im CCH in Hamburg. Die Band ließ sich von der Absage der Phonogram nicht entmutigen und produzierte 1977 ihre erste eigene LP unter dem Namen „Malaga“. Diese LP, die in deutscher und englischer Sprache eingespielt wurde, prägten Einflüsse aus Latino-Rhythmen, Funk und Jazzrock. Die LP verkaufte sich relativ gut und die Band tourte erfolgreich bis 1979 in der gleichen Besetzung weiter. Hartmut Frenk stieg 1979 aus persönlichen Gründen aus der Band aus. Mit Andreas Becker als neuem Gitarristen begann eine neue Ära der HOLDEN FEE, aus der dann etwas später die immens erfolgreichen FEE entstanden. Aber das ist eine andere Geschichte! Nun endlich veröffentlicht Sireena Records das großartige Album „Malaga“ von HOLDE FEE erstmals auf CD und packt die Songs der verschwundenen Demo-Single mit drauf. So erblickt eine echte Sammlerrarität im neuen Soundkleid das Licht der Welt. Diese Platte hat das verdient!! |