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UEBERSCHAER - Flow Of Time
 
UEBERSCHAERs „Flow Of Time“ ist ein klassisches Progressive Rock Konzeptalbum! In den Songs verschmelzen typische Elemente des Progressive Rock mit Einflüssen aus Pop, Jazz und Klassik. UEBERSCHAERs Bariton und seine Kompositionen werden dabei von Orgel, Rhodes, Klavier, Doepfer Modular, Moog, Streicher-, Orchester und Chorsounds, Synthesizern, akustischen und verzerrten Gitarren, Bass, Perkussion und Drums in ausgefeilten harmonisch und melodisch abwechslungsreichen Arrangements in Szene gesetzt. Rhythmisch haben wir es neben üblichen Taktformen wie 4/4, 6/8 und 3/4 mit typischen „proggy“ Taktformen zu tun (5/8, 5/4, 7/4 und mehr) sowie mit überraschenden Breaks und Taktwechseln.

Die Macher: Namensgeber, Komponist und Co-produzent des Projektes UEBERSCHAER ist der Sänger Heiko Ueberschaer. Ermöglicht wurde das Album durch den Gitarristen Axel Köhnken, der neben seinem Gitarrenspiel die Rolle des Mixing Engineers und Produzenten eingenommen hat.

Die Musiker: Adam Holzman (Miles Davis, Steven Wilson) – Diverse Keys Lars Lehmann (UFO, Simon Phillips, Jimmy Keegan, Vinnie Moore, Uli Jon Roth) - Bass Kristof Hinz (Till Brönner, Mousse T, Marla Glen) – Drums & Percussion Gastmusiker: Martin Schnella – Akustik Gitarre Lennart Hinz – Keys Rainald Menges – Keys

Die Story: Erzählt wird die Geschichte eines Paares aus der Perspektive des Mannes. Dabei ist das Album nicht ausschließlich chronologisch aufgebaut, sondern es wird mit Zeitsprüngen gearbeitet. Die Texte sind zum Teil konkret und zum Teil metaphorisch angelegt. Der erste Abschnitt – Heaven’s Gate – findet in der Gegenwart statt. Wir befinden uns auf einer Trauerfeier („Memorial“), auf der der überlebende Protagonist an die Verstorbene zurückdenkt und die Hörer einen Einblick in ihren Charakter bekommen („Wanderlust“). In „Neverland“ erinnert er sich an die beste Zeit der Beziehung bis zu dem Zeitpunkt als alles anders wurde. Der zweite Abschnitt findet vollständig in der Vergangenheit statt, wird aber hauptsächlich im Präsens erzählt. Zu Beginn der Beziehung geht es um Inniges Zusammensein, um Zweisamkeit und mehr („Togetherness“). Wie immer in Beziehungen zwischen Menschen greifen auch Ängste Raum („Nightmare“) und entstehen Gefühle wie Abhängigkeit („Addiction“). Als diese belastenden Gefühle stärker als die Anziehung werden, entstehen Misstrauen und Streit, es folgt Trennung und das Wegmachen von Gefühlen mittels Drogen. („Halloween“). Es kommt dann zu einem verhängnisvollen Ereignis („Crime“), bei der die Partnerin des Protagonisten schwer verletzt wird und ins Koma fällt („Dreamer“). Leider überlebt sie nicht und der Protagonist bleibt verzweifelt zurück („Despair“). Der letzte Abschnitt findet zeitlich nach der anfänglichen Trauerfeier statt, also perspektivisch in der Zukunft. Der Protagonist gerät in tiefe Trauer und Wut über sein Schicksal, die in Phantasien sich selbst oder anderen etwas anzutun übergeht. Doch am Ende entscheidet er sich mit dem, was passiert ist, weiter zu leben. („Metamorphosis“). Zum Ende der Geschichte erleben wir einen gealterten Protagonisten, der noch einmal in Gedanken an seine alte Liebe denkt bevor er selbst durch seinen Tod erlöst wird. („Me And You In The Rain“) UEBERSCHAER: „Als die Idee entstand im Rahmen eines Progressive Rock Albums eine Liebesgeschichte mit Höhepunkten und Abgründen zu erzählen, waren meine beiden Eltern noch am Leben. Die im Album erzählte Geschichte ist zwar rein fiktiv, dennoch hat das Ableben beider Eltern in den letzten Jahren doch eine persönlichere und emotionalere Note in die Umsetzung des Albums gebracht, besonders weil es in der Geschichte auch um zwei Todesfälle geht.“ Über die Zeit (Jean-Luc Picard – Star Trek – Treffen der Generationen): "Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen.
 
 
UEBERSCHAER's "Flow Of Time" is a progressive rock concept album with 12 songs and a playing time of 71:24.
The songs blend typical elements of progressive rock with influences from pop, jazz and classical music. UEBERSCHAER's baritone and his compositions are accompanied by organ, Rhodes, piano, Doepfer Modular, Moog, string, orchestra and choir sounds, synthesizers, acoustic and distorted guitars, bass, percussion and drums in sophisticated harmonically and melodically varied arrangements. Rhythmically, we are dealing with typical "proggy" time signatures (5/8, 5/4, 7/4 and more) as well as surprising breaks and time signature changes, in addition to common time signatures such as 4/4, 6/8 and 3/4.

The makers:
Eponym, composer and co-producer of the project UEBERSCHAER is the singer Heiko Ueberschaer. The album was made possible by guitarist Axel Köhnken, who in addition to his guitar playing has taken on the role of mixing engineer and producer.

The musicians:
Adam Holzman (Miles Davis, Steven Wilson) - Diverse Keys
Lars Lehmann (UFO, Simon Phillips, Jimmy Keegan, Vinnie Moore, Uli Jon Roth) - Bass
Kristof Hinz (Till Brönner, Mousse T, Marla Glen) - Drums & Percussion
Guest musicians:
Martin Schnella - acoustic guitar
Lennart Hinz - Keys
Rainald Menges - Keys
Mastering: Friedemann Tischmeyer
Artwork: Tom Ohlrogge

The Story:
The story of a couple is told from the perspective of the man. The album is not exclusively chronological, but works with time jumps.
The lyrics are partly concrete and partly metaphorical. The first section - Heaven's Gate - takes place in the present. We are at a funeral service ("Memorial"), where the surviving protagonist thinks back to the deceased and the listeners get a glimpse of her character ("Wanderlust"). In "Neverland" he remembers the best time of the relationship until the moment when everything changed.
The second section takes place entirely in the past, but is told mainly in the present tense. At the beginning of the relationship it is about intimacy, togetherness and more ("Togetherness"). As always in relationships between people, fears take hold ("Nightmare") and feelings of dependence ("Addiction") arise. When these stressful feelings become stronger than the attraction, distrust and quarrels arise, separation follows and feelings are made to go away by means of drugs. ("Halloween"). A fateful event then occurs ("Crime") in which the protagonist's partner is seriously injured and falls into a coma ("Dreamer"). Unfortunately, she does not survive and the protagonist is left in despair ("Despair"). The final section takes place chronologically after the initial funeral service, so in perspective, in the future. The protagonist falls into deep grief and anger over his fate, which turns into fantasies of harming himself or
others. But in the end he decides to live on with what has happened. ("Metamorphosis"). Towards the end of the story, we witness an aged protagonist who once again thinks of his old love in his mind before he himself is redeemed by his death. ("Me And You In The Rain")
UEBERSCHAER: "When the idea was born to tell a love story with climaxes and abysses within the framework of a progressive rock album, both my parents were still alive. The story told in the album is purely fictional, yet the passing of both parents in recent years did bring a more personal and emotional touch to the realization of the album, especially because the story is also about two deaths." About Time (Jean-Luc Picard - Star Trek - Meeting of the Generations): „Someone once told me that time was a predator that stalked us all our lives. But I rather believe than time is a companion who goes with us on the journey, and reminds us to cherish every moment because they'll never come again
 
 


[CD: SIR2197 / LP: SIR4055]

CD / LP

*** Ausverkauft / Sold out ***
THE UNIVERSE BY EAR "The Universe By Ear"

"It could have started with a knock on the door, a letter on the table or some blood on the floor" – So lautet die eröffnende Textzeile des zweiten selbst-betitelten Albums von The Universe By Ear . Und wahrlich: Es gibt endlos viele Möglichkeiten, ein Nachfolgewerk auf ein von der Kritik viel beachtetes Debüt (2017) zu beginnen. The Universe By Ear wählen die Offensive und legen einen gebündelten Garage-Rocker mit einem ordentlichen Schuss Sixties-Psychedelik vor. "Been Here Before" heisst das Lied, und der Titel täuscht darüber hinweg, dass sich das Powertrio hier in neue Gefilde vor wagt.

Natürlich leben The Universe By Ear auch auf dem Zweitling ihre Liebe zum instrumentellen Freifall durch den Musikkosmos aus, den sie "psychedelic brain blues" nennen. Doch weil auch die bewusste Grenzbeschreitung letztlich eine Einschränkung sein kann, servieren Grünenfelder, Strittmatter und Bürgin mit "Temperamental Apathy" einen Pop-Hook, mit "Bad Boy Boogie" einen Bluesrockknaller und mit "Sand And Dust" ein zweigliedriges Stück Filmmusik.

Selbstverständlich kommen Mathematik ("Lessons From An Ordinary World"), Grooveriffs ("Euphoria"), Krautrock ("Follow The Echo") und Stonerwucht ("Loudest Gorilla in the Cage") weiterhin nicht zu kurz. Die Handschrift bleibt – mit drei eigenwilligen Instrumentalisten und ebenso vielen gleichberechtigten Stimmen – unverkennbar. Auf "Where All Sheep Are Black" findet man zu bretternden Gitarren wieder jene ätherischen Stimmüberlagerungen, die schon auf dem Debüt auffielen. Den Hörer wird aber freuen, dass The Universe By Ear auf dem 2019er-Werk, das wie schon sein Vorgänger keinen Namen trägt, ihren Ideen mehr Freiraum zum Atmen lassen. Der nächste knock on the door kommt früh genug.
 
"It could have started with a knock on the door, a letter on the table or some blood on the floor" – That’s the opening line of the second self-titled album from The Universe By Ear. And indeed: There is an endless array of ways to open an album, that follows up upon a critically appraised debut (2017).
The Universe By Ear chose a hidden escape route and start off with a psychedelia-fuled garage-rocker: “Been Here Before” of course is a misleading title for that opener, since the powertrio ventures into newland.

But of course The Universe By Ear also remain true to what they do best, which is the instrumental freefall through des musical cosmos they call psychedelic brain blues. But since a conscious and constant trespassing can in itself be limiting, Grünenfelder, Bürgin and Strittmatter dish out  a poppy hook ("Temperamental Apathy") a badass shouter ("Bad Boy Boogie) and a two faced cinematic Wild-West-Soundtrack ("Sand And Dust").

It goes without saying that mathematics (“Lessons From An Ordinary World"), grooveriffs ("Euphoria"), some krautrock ("Follow The Echo") and stoner ("Loudest Gorilla in the Cage") also find their spaces. The bands thumbprint – three freewheeling instrumentalists and just as many voices – remains distinctive. In "Where All Sheep Are Black" you will re-encounter a wall of guitars and the superimposed vocals, that also made the debut-album stand out.

The listener will also be happy to find out that The Universe By Ear remain true to their game on the second album, which like its predecessor comes without a name, but give their ideas more room to breathe. The next knock on the door is bound to come soon enough.